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Warum Toro?

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Toro, die monumentale mittelalterliche Kleinstadt!

Toro ist eine sehr alte, aber lebhafte Kleinstadt in der Provinz Zamora. Sie ist bekannt als die Wiege der spanischen Könige und liegt auf einem natürlichen Plateau in 739 m Höhe über dem Tal des Duero. In dieser fruchtbaren Gegend gedeiht Getreide, Obst und die berühmte Rebsorte „Tinto de Toro“ - der Wein, welcher bereits von Kolumbus hoch geschätzt wurde. Der Italiener nahm immer Wein aus Toro auf seine Entdeckungsreisen mit. Dank dem Charakter der ursprünglichen hiesigen Rebsorte wird den Weinen von Toro eine grosse Zukunft vorausgesagt.

Die rund 10’000 Einwohner von Toro sprechen ein sauberes Kastilisch - die offizielle Landes- und Hochsprache Spaniens. Im alten Stadtkern gibt es die typischen spanischen Bars. Das sind die Treffpunkte der Einheimischen - hier werden Neuigkeiten weitererzählt, Erfahrungen ausgetauscht, Persönliches besprochen, Witze gemacht, ein Kaffee oder Apéritiv getrunken und Tapas gegessen. In Toro kennt man sich, und alles ist bequem zu Fuss erreichbar.


Bekannte Feste, die in Toro gefeiert werden:

  • Einer der ältesten Karneval Spaniens, 1590 erstmals erwähnt.
  • Die traditionellen Oster-Prozessionen (Karwoche).
  • Das Sommerfest „San Augustin“..
  • Das bekannte Weinfest „Fiesta de Vendimia

ToLingua - Carnival in Toro
Eine ruhmvolle Vergangenheit

Toro war gegen Ende des 15. Jahrhundert Königsstätte. Hier wurden am Hofe der Königin Isabel von Kastilien wichtige Entscheidungen gefällt und Gesetze verabschiedet, die für den weiteren Verlauf der Königreiches sehr wichtig waren. So traten die bekannten „83 Gesetze von Toro“ im Jahre 1505 in Kraft. Sie regelten z. B. dass Töchter auch erbberechtigt waren – eine Sensation für diese Zeit – da bis dahin nur der älteste Sohn von diesem Anrecht profitieren konnte. Einige dieser Gesetze werden heute als Grundsteine der späteren Spanischen Staates angesehen.

Noch heute sieht und spürt man diese glorreiche Vergangenheit, wenn man durch Gassen schlendert und die vielen noblen Paläste, Kirchen, Plätze und Klöster sieht. Es gibt zur Zeit noch sieben aktive Klöster in Toro.

Positive Zukunftsperspektiven


Trotz seiner ruhmvollen Vergangenheit hat Toro auch eine positive Zukunft. Hier einige Linien zum aktuellen Toro.
ToLingua - Vineyard near Toro Die lokale Wirtschaft basiert hauptsächlich auf folgenden Sektoren:

 

  • Landwirtschaft
  • Lebensmittel-Betriebe
  • Wein
  • Solarenergie
  • Tourismus



Die traditionelle Landwirtschaft produziert Weizen, Gerste, Mais, Zuckerrüben für die lokal ansässige Zuckerfabrik und Trauben für die Weinherstellung. Seit Kurzem, werden wieder Olivenbäume angepflanzt, eine Tradition die während vielen Jahrzehnten nicht mehr gepflegt worden ist.

Die florierende Lebensmittelbranche lässt sich in drei grosse Bereiche einteilen: Schafskäse, Backwaren und die typischen Fleisch- und Wurstwaren ( jamon, salchichon, chorizo, lomo, etc.). Viele Qualitätsprodukte werden in ganz Spanien verkauft und in alle Welt exportiert.

Die Zahl der Weinkellereien ist seit 1990 sprunghaft angestiegen: 1990 waren es 10, 2007 sind es 44 weinproduzierende Betriebe. Der Grund für dieses rasante Wachstum ist die Qualität der Traubensorte „Tinta de Toro“. Toro Weine gehören zu den besten spanischen Weine, man auf der ganzen Welt.

In den letzten Jahren entwickelt sich der Bereich der Solarenergie (Fotovoltaik) zu den schnell wachsendsten Industrien in Toro. Vom Anlagenbau bis zur Siliziumzellen-Herstellung (ab 2008) wird alles hier produziert und ganze Solar-Parks konzipiert. Das Bundesland Castilla y León gehört zu den Vorreitern der erneuerbaren Energien in Spanien.

Der Tourismus ist eine weiteres Standbein: Wein, Gastronomie, Kultur und Natur sind die Komponenten. Es sind vor allem spanische Touristen aus den grossen Städten, die nach Toro kommen zum Entspannen und Geniessen.

ToLingua - Street cafes on the Plaza mayor

ToLingua - Typical stork's nest ToLingua - View onto river Douro
 


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Fotoshow

Latest News

Zeitungsartikel

Ein Zeitungsartikel in spanisch über ToLingua Escuela de Español, veröffentlicht am 18.10.2010 in der "La Opinion de Zamora":

www.laopiniondezamora.es/toro/2010/10/18/lengua-atractivo-turistico/470866.html
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Bullfight Arena

On July 2010 the old bullfight arena was inaugurated solemnly in Toro. After several years of costly renovations, in which old craft techniques were applied, the wooden building is there in all its splendour. The building dated from 1828, it is the second-oldest bullring in Spain. It is testimony to a glorious bygone era of the small town on the Duero river, as it was still provincial capital, where many noble families lived.